Dietenbach-Festspiele – Worum geht’s?

Die andere Seite – Dietenbach-Festspiele

Ein Stadtraumprojekt der Zukunft
08. – 15.07.2017 im Dietenbachpark (Freiburg im Breisgau)

Stellen Sie sich vor: Im Dietenbachpark sind plötzlich Menschen eingezogen, die einen Blick in die Zukunft werfen und neue Nachbarschaftsbeziehungen imaginieren. Menschen aus Rieselfeld, Weingarten und Dietenbach fragen sich: Wie wollen wir zusammen leben?

Für ihre Open Air-Festspiele im Dietenbachpark ernennen sich der Choreograf Graham Smith, die Musikerin Bernadette La Hengst und der Regisseur Daniel Wahl zu Bewohnern eines Parks in einem Viertel, das noch nicht und doch schon existiert. Gemeinsam mit weiteren selbst ernannten Parkbewohner*innen imaginieren sie Nachbarschaften von Morgen und feiern die Nachbarschaft von Heute.

„Die andere Seite – Dietenbach-Festspiele“ ist ein heterotopisches Zukunftslabor, bei dem Bewohner*innen von Rieselfeld und Weingarten ihre Stadtviertel von Morgen inszenieren und das Zusammenleben ihrer Träume erproben. Darin bauen die Parkbewohner*innen visionäre Architekturmodelle und gehen im Dietenbach-Areal auf Safari; sie schreiben Songs über ihren Alltag und nehmen an choreografischen Raumexperimenten im Park und in den Vierteln teil. Mit gemeinsamen Aktivitäten wie Körpertraining, Gärtnern, Sprachtandems, Workshops und Gesprächsrunden werden die Bilder einer zukünftigen Stadt preenacted. Jeden Abend kumulieren die vielen Begegnungen in Aufführungen und Konzerte. Erster Zukunftsentwurf: Die Dietenbach-Festspiele sind kostenlos und offen für alle!

Am Samstag, den 15. Juli, verlassen die Parkbewohner*innen den öffentlichen Raum und ziehen ins Theater Freiburg, um auf die Zukunft der Stadt zurückzublicken: Wie werden wir einst zusammengelebt haben? Von 17:00 bis 21:00 sind Sie eingeladen, Räume der Zukunft auf- und auszusuchen. Zur späteren Stunde entscheiden wir gemeinsam, auf welche Zukunft wir anstoßen.

Das volle Programm findet ihr hier.

Foto von Petra Guennewig